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Singkreis Leverkusen e.V.

musikalische und organisatorische Leitung
Karl-Heinz und Theresia Schlechtriem

Proben immer Mittwochs, 19:00 Uhr in der Realschule am Stadtpark Leverkusen.

Sehr geehrte Freunde unseres Singkreises Leverkusen!

Abschiedskonzert „Klingende Impressionen – von ehemals bis jetzt“
Bericht von Elisabeth Montkowski

Der Singkreis Leverkusen e.V. und der Coro Belcanto Leverkusen luden am 21.06.2026 zu ihrem Abschiedskonzert in die Friedenskirche in Leverkusen-Schlebusch ein. Trotz der Hitze waren über 200 Zuhörerinnen und Zuhörer gekommen, um das Konzert zu erleben, unter ihnen viele Ehemalige der Chöre. 

Theresia und Karl-Heinz Schlechtriem, die musikalischen Leiter beider Chöre, hatten ein buntes Programm zusammengestellt und dabei auch Wünsche der Chöre berücksichtigt, die, mal begleitet am Flügel, mal a- cappella gesungen, Lieder erklingen ließen, die die Chöre im Laufe ihrer Geschichte gesungen haben. So hatte es der Titel bereits angekündigt : Klingende Impressionen von ehemals bis jetzt., 

Dabei stellten sich die Chöre immer wieder auf neue Stimmungen und Interpretationen der Lieder ein: vom fröhlichen „ An hellen Tagen“ von Giovanni Gastoldi oder dem ernsten, eher düsteren Lied „Die stille Stadt“ von Armin Knab bis hin zu Songs aus Leonard Bernsteins „West Side Story“ und „Thank You For The Music“ der Pop-Gruppe ABBA. 

Der Dank „ für die Musik“ galt auch dem Ehepaar Schlechtriem, das 61 Jahre lang den Singkreis und seit 2008 ebenso den Coro Belcanto geleitet hat. Diesen Dank für die langjährige Mitgestaltung der Musikkultur in Leverkusen sprachen auch Manfred Dreibholz für den Leverkusener Kinder- und Jugendchor, Annegret Bruchhausen-Scholich, Bürgermeisterin von Leverkusen, im Namen der Stadtverwaltung, Christiane Borchardt als Vorsitzende des Sängerkreises Rhein-Wupper/Leverkusen, Hans-Jürgen Fleischer als Vorsitzender des „Bergischen Chorfestes“ sowie Regina Wassen für den Singkreis Leverkusen aus. Der Coro Belcanto überraschte seine beiden Leiter mit einem selbst verfassten Lob- und Danklied auf den Chorsatz von „Now is the month of Maying“. 

Das Programm des Konzertes wurde unrahmt von zwei geistlichen Liedern. Diese gaben die Wünsche aller Chorsängerinnen und -sänger wieder: zu Beginn den Wunsch nach Frieden mit „Verleih uns Frieden gnädiglich“ von Felix Mendelssohn Bartholdy und zum Schluss den Wunsch nach einem glücklichen Wiedersehen ( Und bis wir uns wiedersehen, möge Gott dich schützend in seiner Hand halten) in dem irischen Segenslied „An Irish Blessing“ von James E. Moore Jr. 

Feier nach dem Abschiedskonzert
Bericht von Karl-Heinz und Theresia Schlechtriem

 Als wir beide glücklich nach unserem gelungenen Abschiedskonzert den Kirchenraum verließen, erwarteten uns weit über 200 Gäste einschließlich unserer Sängerinnen und Sänger, um mit uns zu feiern. Zunächst begrüßte uns der Coro Belcanto mit einem wunderbar gestalteten musikalischen Ständchen und einer anrührenden Dankesrede von Michaela Jung mit abschließendem Blumengruß von einer jeden Sängerin. 

Beide Chöre hatten ein großes Buffet vorbereitet, so dass sich jeder bei kühlen Getränken und kulinarischen Köstlichkeiten stärken konnte. Überwältigend für uns beide waren die vielen persönlichen Begegnungen mit ehemaligen Sängerinnen und Sängern des Singkreises, des Coro Belcanto und des Lev. Kinder- und Jugendchores. Die Gäste und unsere Chormitglieder fanden sich in den unterschiedlichsten Gesprächsgruppen wieder, oftmals begleitet von bewegenden Wiedersehensszenen. 

Wir beiden zehren von vielen wunderbaren Eindrücken dieses Konzerttages und danken allen Sängerinnen und Sängern nicht nur für ihren musikalischen Einsatz, sondern ebenso für die vielen Mühen, um ein solches Fest vorzubereiten und durchzuführen. Ebenso gilt unser Dank der liebenswürdigen und stets hilfsbereiten Küsterin der Evgl. Friedenskirche, Frau Susanne Wissem. 

Das Jahr 2025 konnte der Singkreis Leverkusen mit einem eindrucksvollen Weihnachtskonzert am 14.12. 2025 in der Christuskirche Lev.-Wiesdorf beenden. Laut Pressebericht des Lev. Anzeigers vom 16.12.25 gelang uns der „Spagat zwischen Trauer und Hoffnung.“ Weiterhin hieß es in der Rezension: “Aber bei aller Behutsamkeit und angebrachtem Taktgefühl, mit dem die Musikerinnen und Musiker von Ulrich Faßbender Abschied nahmen, gelang ihnen etwas, was dem Trompeter ganz sicher gefallen hätte: Sie schafften es, dem Konzert keine Schwermut aufzuerlegen und die Zuschauerinnen und Zuschauer trotz der besonderen Vorzeichen mit einem guten Gefühl in den verbleibenden Advent zu schicken.“ 

In der diesjährigen Hauptversammlung vom 14.1.26 beschloss der Chor, zum Ende des Jahres 2026 seine Auflösung einzuleiten. Auch der Coro Belcanto Leverkusen, der sich 2008 als Projektchor unter unserer Leitung gegründet hat, wird sich in diesem Jahr auflösen. 

Beide Chöre verabschieden sich bei einem letzten Konzert am Sonntag, dem 21. Juni, um 15 Uhr in der Friedenskirche Lev.-Waldsiedlung. Wir laden alle Freunde unserer Chöre ein, dann mit uns zusammen chorische Erinnerungen zu teilen. 

60 Jahre lang hat Karl-Heinz Schlechtriem den Singkreis Leverkusen geleitet, immer musikalisch von mir unterstützt. 55 Jahre lang habe ich als Vorsitzende die Organisation des Chores gesteuert. In der Hauptversammlung sind alle bisherigen Vorstandsmitglieder wiedergewählt und damit betraut worden, die Geschicke dieses Chores zu einem guten Ende zu führen. 

Wenn Sie sich die Mühe machen, unsere Chronik zu durchstöbern, werden Sie feststellen, dass der Singkreis Leverkusen über Jahrzehnte hinweg die unterschiedlichsten Konzertprogramme gestaltet hat. Nie war er auf ein bestimmtes Genre festgelegt. Dieses Markenzeichen hat die vielen Aktiven immer wieder dazu bewogen, sich besonderen musikalischen Herausforderungen zu stellen. Die regelmäßigen Chorreisen ins In- und Ausland, die stets minutiös von Karl-Heinz Schlechtriem organisiert wurden, haben darüber hinaus allen Teilnehmenden bleibende Eindrücke und Erinnerungen beschert. 

Und somit blicken wir mit Dankbarkeit auf unsere gemeinsame Chorgeschichte zurück, ohne zu vergessen, dass die Gründung des „Jungen Singkreises“ durch Wilhelm Hufen im Jahre 1954 und die künstlerische Ausprägung zu einem leistungsfähigen Jugendkammerchor durch Karl Rüdiger bis zum Jahre 1965 die Grundlagen für die weitere musikalische Entwicklung dieses gemischten Chores gelegt haben. 

Leverkusen, den 7. Februar 2026 

Theresia Schlechtriem 

Sommerkonzert „Musikalische Vielfalt“ des Singkreis Leverkusen
Bericht von Elisabeth Montkowski

Der Singkreis Leverkusen e.V. veranstaltete am 18.05.2025 in der evangelischen Friedenskirche in der Waldsiedlung ein Konzert unter dem Titel „Musikalische Vielfalt“. Diese musikalische Vielfalt kennzeichnet auch die Arbeit von Karl-Heinz Schlechtriem, der seit nunmehr 60 Jahren ( ! ) Dirigent und musikalischer Leiter des Singkreises ist, tatkräftig unterstützt von seiner Frau Theresia. Dieses außergewöhnliche Jubiläum würdigte Oberbürgermeister Uwe Richrath in seiner Ansprache zu Beginn des Konzertes.
Er dankte Herrn Schlechriem für seine Arbeit und seinen Einsatz für das Musikleben in Leverkusen. Zwei Gastchöre, „Die Lorelisten“, ein vierstimmig besetztes Männerensemble mit seinem Leiter Volker Wierz, und der erst 2023 gegründete Chor „Klang Pur“ aus Langenfeld unter der Leitung von Klaus Meiser trugen mit ihren Liedern zur musikalischen Vielfalt bei. So erklangen Chorsätze von Schumann über Verdi und Rheinberger bis zu Weill, Lennon
und Schmoll, um nur einige Komponisten zu nennen.
Zum Schluss setzten die Chöre bei dem gemeinsamen Lied „ We can build a bridge of peace and harmony“ ein Statement, was durch gemeinsame Musik möglich ist.

Gib, o Gott, dass Frieden werde

Gib, o Gott, dass Frieden werde für die Menschen in der Welt, 
schenk den Völkern dieser Erde Liebe, die zusammenhält.

       Täglich sehen wir die Bilder von Gewalt und Gräueltat.
Täglich zittern viele Menschen vor des Krieges blut'ger Saat.
Täglich hören wir die Botschaft, wie man furchtbar hassen kann,
wie man mordet oder foltert für die eig'ne Macht im Land.
       Täglich quälen sich die Menschen mit der Gier nach Eigentum.
Täglich werden sie geblendet von der Sucht nach eig'nem Ruhm.
Täglich ärgert es uns neidvoll, wie erfolgreich mancher ist,
täglich hoffen wir zu finden den, der's eigne Ich vergisst.
       Doch wir wollen stets aufs Neue kämpfen mit Beharrlichkeit
um Verständnis für den andern, seine Kultur und Eigenheit.
Seine Bräuche und Gefühle wollen wir mit Toleranz
trotz des eig'nen Andersdenkens respektieren voll und ganz.

Gib, o Gott, dass Frieden werde für die Menschen in der Welt, 
schenk den Völkern dieser Erde Liebe, die zusammenhält.

                                              Karl-Heinz und Theresia Schlechtriem
Gib, o Gott, dass Frieden werde

Die Chronik unseres Vereins

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